Schmuckguss

Workshop mit Rolf Lindner

14. - 16. Juni 2019

Fr 15-20 h, Sa 10-18 h, So 10-17 h

Dieser Kurs soll neugierig auf die verschiedenen Gießverfahren im Goldschmiedehandwerk machen und zeigen, dass auch mit einfachen Mitteln Ergebnisse zu erzielen sind.

Nach einer theoretischen Einführung in die ­Geschichte des Gießens und die ­unterschiedlichsten Gieß­verfahren wird in praktischen Übungen das ­Schleudergußverfahren und der Sandguss (Delfter Gießmethode) erkundet. 

Das Erarbeiten von Gußmodellen in Wachs für den Schleuderguß, das Einbetten der Modelle, das ­Ausschmelzen des Wachses und das anschließende Gießen in die verlorene Form wird durchgeführt. 

Entsprechend der technischen Möglichkeiten bei ­CoopGold kommt die Handschleuder zum ­Einsatz. Auch eine kleine Vakuumgießanlage steht zur ­Verfügung. 

Eine weitere Möglichkeit des Gusses in die verlorene Form ist der „Bierdeckel- oder Kartoffelguß“.

 

Für den Sandguß können die Teilnehmer schon kleine Modelle mitbringen. Geeignet sind einfache, ballige, nicht untergriffige Formen (z.B. ein Herz), die nicht größer als 3 x 3 cm sind, weder zu zart noch zu ­voluminös (Materialeinsatz). Während des Kurses können die Teilnehmer auch Modelle nach eigenen Vorstellungen aus den unterschiedlichsten festen Materialien (Holz, Metall, Plastik, Feilwachs) selbst anfertigen, abformen und ausgießen.

  

Silber kann in der Coop zum Tagespreis bezogen, oder mitgebracht werden: ca. 100 g Silber 935/000 in Form von Granalien, Gußwürfeln oder Schroten.

Kosten: 290€
zzgl. Materialkosten für Gusssilber, wird nach Bedarf abgerechnet: Bitte planen Sie 50-100 Gramm zu je 1,50€ / pro Gramm ein.


Anmeldung per Mail: mail@coopgold.de
Platzreservierung nach Eingang der vollständigen Bezahlung, bei Storno bis 3 Wochen vor Kursbeginn, Stornogebühr 40€, danach ist eine Stornierung nur mit Ersatzteilnehmer möglich.


Ort: coopgold Kurswerkstatt im Aufbau Haus


Ziselieren 

Workshop mit Gabriele Hinze

 

12. bis 14. Juli 2019

Fr 15-20 h, Sa 10-18 h, So 10-17 h

Das (Treib)Ziselieren zählt mit zu den ältesten Techniken der Metallbearbeitung. In vielen Kulturen finden sich faszinierende Artefakte, die teilweise schon weit vor Chr. entstanden sind.

 

Ziselieren ist ein direktes, aktives (Ver)formen von Metall um plastische Reliefs und Bilder zu erzeugen. Dazu benutzt man differenziert geformte Werkzeuge, die ‚Punzen‘ und einen speziellen Hammer, den Ziselier- oder Treibhammer. Das Werkstück wird aufgekittet, das heißt, in einer Substanz, dem Ziselierkitt, gehalten, was einem die Verformung durch Punzeneinschläge ins Metall ermöglicht. Zunächst bearbeitet man das Stück von der Rückseite um die Form grob vorzutreiben. Von der Vorderseite beginnt dann der Verfeinerungsprozess. Bis zur endgültigen Form wendet man das Stück immer wieder, dabei wird aus einer anfangs sehr groben langsam eine detailierte, lebendige Form mit Textur und Charakter, bei der jeder Millimeter wieder und wieder bearbeitet wurde.

 

Wir arbeiten mit Kupfer- oder Feinsilberblechen, erarbeiten den Umgang mit Punzen und Ziselierhammer, das Auf- und Abkitten des Werkstückes und entwickeln eine Vorstellung für die Möglichkeiten des Modellierens von grafischen, reliefartigen Oberflächen sowie von plastischen, körperhaften Arbeiten.

Vorkenntnisse von goldschmiedischen Grundtechniken sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

 

Kosten: 290€

zzgl. Materialkosten, wird nach Bedarf abgerechnet.

Anmeldung per Mail: mail@coopgold.de
Platzreservierung nach Eingang der vollständigen Bezahlung, bei Storno bis 3 Wochen vor Kursbeginn, Stornogebühr 40€, danach ist eine Stornierung nur mit Ersatzteilnehmer möglich.

 

Ort: coopgold Kurswerkstatt im Aufbau Haus


Two sides – one story. Pin mechanisms and brooch back design
Workshop mit Daniela Malev

 

30. August - 01. September 2019

Fr 15-20 h, Sa 10-18 h, So 10-17 h

Broschen sind besonders im zeitgenössischen Schmuck eine häufig verwendete Form des künstlerischen Ausdrucks. Die Broschierung bildet dabei oft eine besondere Herausforderung, denn sie sollte nicht nur das Schmuckstück sicher an der Kleidung befestigen oder ein unsichtbarer funktionaler Teil der Rückseite bleiben, sondern darüber hinaus inhaltlich und ästhetisch ein wichtiger Bestandteil des gesamten Schmuckstückes sein. Der Broschierungs- Mechanismus und die Anbringung einer Brosche bergen ein großes gestalterisches Potenzial wenn sie mit derselben Aufmerksamkeit und Bewusstheit wie das gesamte Stück entwickelt werden.

 

Dieser Kurs wird die Teilnehmenden anregen und ermutigen, sich dem Design der Rückseite einer Brosche und der Techniken und Möglichkeiten der Broschierung ganz neu und „im Ganzen“ zu nähern. Sie werden mit einer Anzahl verschiedener Techniken von Broschierung bekannt gemacht und lernen diese technisch anzuwenden bzw. umzusetzen. Sie werden durch einige Übungen geführt und auch zu neuen Denkweisen darüber, was eine Nadel oder eine Broschierung eigentlich ist und sein kann. Vor allem aber wird der Teilnehmer verstehen lernen, dass die Rückseite einer Brosche mit dem nötigen technischen Mechanismus schon während des gesamten Schöpfungsprozesses mitgedacht werden sollte.

 

Dieser Kurs vermittelt technisches Verständnis und Techniken selbst, aber ist überdies ein Kurs zu einer neuen Denkweise: des ganzheitlichen Verständnisses einer Brosche und deren Gestaltung. Ein Vortrag zur Geschichte und Entwicklung der Brosche von der bronzezeitlichen Fibel über mittelalterliche Broschen und den politischen Stickern der sechziger und siebziger Jahre bis hin zur zeitgenössischen Künstlerbrosche ist Teil des Kurses. Er untermauert das Verständnis von Funktion und Bedeutung der Brosche und warum es wichtig ist, die Broschierung als Teil des Designs derselben zu integrieren.

 

 

Kosten: 290€

zzgl. Materialkosten, wird nach Bedarf abgerechnet.

 

 

Anmeldung per Mail: mail@coopgold.de
Platzreservierung nach Eingang der vollständigen ­Bezahlung, bei Storno bis 3 Wochen vor Kursbeginn, ­Stornogebühr 40€, danach ist eine Stornierung nur mit Ersatzteilnehmer möglich.


Ort: coopgold Kurswerkstatt im Aufbau Haus

 


FILIGRAN

Workshop mit Susanne Matsché

 

13.-15. September 2019

Fr 15-20 h, Sa 10-18 h, So 10-17 h

 

In der Filigrantechnik sind feine Drähte das Ausgangsmaterial: durch die Verbindung der vielen daraus gefertigten Elemente, die mit Streulot verlötet werden, entstehen erstaunlich stabile, leichte Stücke.

Während der drei Kurstage werden wir uns zuerst die Grundlagen der traditionsreichen Technik vornehmen: das Herstellen der dekorativen Drähte (­kordeln, ­wickeln, walzen), das Legieren von speziellem Lot, das Arrangieren der einzelnen Ornamente und schliesslich das Löten mit grosser, weicher Flamme. Der ungewöhnliche Zugang dieser Technik, die auf ­einem so feinen wie weichen Grundmaterial aufbaut, ist spannend und inspirierend: im weiten Feld ­zwischen Opulenz und Leichtigkeit gibt es viel Raum für Interpretationen...
Im Kurs ist ein sich Vertiefen in traditionelle Details ebenso möglich, wie das spielerische Weiterspinnen des Erlernten.

 

Grundkenntnisse im Goldschmieden sind empfehlenswert.

 

Susanne Matsché ist als freischaffende Schmuck­macherin in Berlin tätig und unterrichtet Workshops im In- und Ausland.
Mit ihrem filigranen Stück „Her new underwear...“ hat sie 2017 den Grand Prix der „26th Legnica International Jewellery Competition“ gewonnen.

Kosten: 290€

zzgl. Materialkosten, wird nach Bedarf abgerechnet.

Anmeldung per Mail: mail@coopgold.de
Platzreservierung nach Eingang der vollständigen Bezahlung, bei Storno bis 3 Wochen vor Kursbeginn, Stornogebühr 40€, danach ist eine Stornierung nur mit Ersatzteilnehmer möglich.

Ort: coopgold Kurswerkstatt im Aufbau Haus

 

Coop Gold 

im Aufbau Haus

Prinzenstrasse 85 F

10969 Berlin

 

Eingang über Haupteingang modulor 

oder Prinzenhof ( Eingang F )

 

www.coopgold.de

mail@coopgold.de